Hohenlohe · Jagsttal · 297 m ü. NHN

Gut Laibach

Gutsverwaltung Laibach — Eben von Racknitz Biohof GbR

Oberhalb von Dörzbach, im Herzen des Jagsttals, bewirtschaften wir 60 Hektar Acker- und Sonderkulturland und halten Puten nach ITW3-Standard — auf einem Hof mit Wurzeln im 14. Jahrhundert, geführt von der Familie Eben von Racknitz in dritter Generation.

60 ha
Acker & Sonderkulturen
1777
im Besitz der Familie
297 m
ü. NHN
3.
Generation am Hof

Die Anreise

Durch den alten Torbogen

Der Schotterweg zum Gut führt zwischen hohen Hecken und Wildblumensäumen hindurch — unter einem efeuumrankten Torbogen aus dem Mauerring der alten Schlossanlage, bis sich zwischen jahrhundertealten Bäumen die ersten Türme von Schloss Laibach zeigen.

Luftaufnahme von Schloss Laibach: die Gebäude der Vierflügelanlage mit ihren Türmen, eingebettet zwischen Wald, Wiesen und Feldern, im Hintergrund das Dorf
Schloss Laibach von oben — die Vierflügelanlage mit ihren Wehrtürmen, eingebettet zwischen Wald, Wiesen und dem Jagsttal.
Schotterweg unter dem efeuumrankten Torbogen zum Schlosspark, Aufnahme vom Gut
Der historische Torbogen — die Einfahrt durch die alte Wehrmauer.

Der Wappenbogen

Der efeubewachsene Torbogen selbst gehört zum alten Mauerring der Schlossanlage — vermutlich aus dem 17. Jahrhundert, als im Zuge der großen Vierflügelanlage (1615–1629) auch die äußeren Befestigungen erneuert wurden. Über dem Tor ist seit Generationen das Wappen der Familie Eben von Racknitz zu finden — halb gespalten und geteilt, mit einem goldenen Greifen, dem silbernen Esel aus dem Stammwappen der Racknitz und drei schwarzen Pfählen in Gold. Wer hier durchfährt, durchquert symbolisch 700 Jahre Geschichte: vom mittelalterlichen Wehrgang bis zum heutigen Biohof.

Der Weg ist Teil des Kocher-Jagst-Radwegs — viele Gäste der Ferienwohnung kommen genau hier, mit dem Fahrrad, am Gut an.

Warum Gut Laibach

Vier gute Gründe

Geschichte, Tierwohl, Bio-Vielfalt und ein Zuhause auf Zeit — alles an einem Ort im Jagsttal.

719 Jahre Geschichte

Schloss Laibach wurde 1307 erstmals erwähnt — seit 1777 in Familienbesitz, heute ein lebendiger Gutshof.

EDEKA Bauernschätze

Seit 2023 Putenhaltung nach ITW3, exklusiv für das Bauernschätze-Programm der EDEKA Nordbayern-Sachsen-Thüringen.

Bio & Regional

Die Eben von Racknitz Biohof GbR baut seit den späten 1960er-Jahren Gemüse und Sonderkulturen biologisch an.

Zu Gast im Turm

Zwei Ferienwohnungen in historischen Wehrtürmen — direkt am Kocher-Jagst-Radweg.

Der Hof

Herzlich willkommen

Unser landwirtschaftlicher Betrieb liegt in Hohenlohe, im schönen Jagsttal, oberhalb von Dörzbach. Auf 60 Hektar betreiben wir Ackerbau und halten Puten nach dem ITW3-Standard — mit dem Anspruch, Lebensmittel auf höchstem Niveau zu erzeugen und sie regional zu vermarkten.

Hauptgebäude von Schloss Laibach mit Treppenturm, Balkon und rotem Ziegeldach vor blauem Himmel
Das Hauptgebäude von Schloss Laibach.
G·E·R

Der Inhaber

Wie der Vater, so der Sohn

Giso Eben von Racknitz ist auf dem elterlichen Betrieb aufgewachsen und hat nach dem Abitur ein Studium abgeschlossen. Mit 27 Jahren übernahm er den Familienbetrieb von seinem Vater — und hat seither, ebenso innovativ wie dieser, Begonnenes weiterentwickelt und Neues verwirklicht. Vater von vier Kindern, führt er den Hof heute gemeinsam mit seiner Frau und, je nach Saison, mit bis zu 25 Mitarbeitenden.

I·E·R

Tradition & Erfahrung

Der Pionier

Schon Ende der 1960er-Jahre stellte Ingo Eben von Racknitz Acker- und Gemüsebau auf biologische Bewirtschaftung um — zur gleichen Zeit zogen die ersten Puten auf den Hof, der damit zu den ersten Putenmastbetrieben Süddeutschlands zählte. Heute, mehr als 40 Jahre später, ist diese Erfahrung das Fundament, auf dem die dritte Generation weiterbaut.

Pute im Gegenlicht in der offenen Stallung, im Hintergrund eine große Putenherde auf Stroh
Putenhaltung auf dem Hof — von den ersten Herden Ende der 1960er-Jahre bis zum heutigen Bauernschätze-Programm.
Seit Kriegsende
Der Betrieb wird in dritter Generation bewirtschaftet — einer der ersten Mastbetriebe Süddeutschlands.
Seit 2015
Vier Stallungen nach dem BTS-Programm: Außenklimabereiche, Aufsitzflächen, Picksteine und Auslauf.
40+ Jahre
Erfahrung in biologischem Acker- und Gemüsebau, seit den späten 1960er-Jahren gewachsen.

Bemalte Fassade & Ziehbrunnen

Die Fensterumrahmungen im Innenhof tragen aufwendige Fassadenmalereien mit Rankenwerk, Muschelwerk und Wappenkartuschen — vermutlich aus dem späten 18. oder frühen 19. Jahrhundert und von Ingo Eben von Racknitz in den 1980er-Jahren restauriert. Davor steht ein alter Ziehbrunnen aus Sandstein, heute Rankgerüst für Kletterrosen — ein Stück Selbstversorgung früherer Jahrhunderte.

Wappenschild der Familie Eben von Racknitz: halb gespalten und geteilt mit goldenem Greifen, silbernem Esel und drei schwarzen Pfählen in Gold

Eines der gemalten Schilde zeigt ein Motiv des Eben-von-Racknitz-Wappens — in Gold ein springender Greif, kombiniert mit dem silbernen Esel des Stammwappens Racknitz und drei schwarzen Pfählen. Dokumentiert über einem Torbogen der Anlage, seit die Familie das Schloss 1777 übernahm.

Bemalte Fassade von Schloss Laibach mit Ziehbrunnen und Rosenbogen, Innenhof
Innenhof-Fassade mit Sgraffito-Malerei, Ziehbrunnen und Kletterrosen.

Betriebe

Drei Standbeine, ein Hof

Putenhaltung und Biohof — gewachsen aus Tradition, geführt mit Blick auf morgen.

Flauschige weiße Pute in Nahaufnahme im Stall

Putenhaltung

Vier Stallungen, seit 2015 nach dem BTS-Programm mit Außenklimabereichen, Aufsitzflächen, Picksteinen und Auslauf. Seit 2023 halten wir unsere Puten nach ITW3 exklusiv für das Bauernschätze-Programm der EDEKA Nordbayern-Sachsen-Thüringen — mit geringerer Besatzdichte und zusätzlich 20 % überdachtem Auslauf.

Bunte Sortenvielfalt an Speisekürbissen, dicht aufeinander liegend

Biohof GbR

Unsere Flächen werden seit über 40 Jahren biologisch bewirtschaftet. Im Moment bauen wir vor allem Speisekürbisse und Rote Bete für den Lebensmitteleinzelhandel an. Neben dem klassischen Hokkaido gehören Butternut-, Spaghetti-, Gorgonzola-, Bischofsmützen- und Halloween-Kürbisse zum Sortiment — wir sind stets auf der Suche nach neuen Anbauideen.

Putenhaltung im Wandel der Zeit

Seit den 1960ern
Ingo Eben von Racknitz holt die ersten Puten auf den Hof — einer der ersten Putenmastbetriebe Süddeutschlands.
Seit 2015
Vier Stallungen nach dem BTS-Programm: Außenklimabereiche, Aufsitzflächen, Picksteine, Auslauf.
Seit 2023
ITW3 exklusiv für das Bauernschätze-Programm der EDEKA Nordbayern-Sachsen-Thüringen — 20 % zusätzlicher überdachter Auslauf.

Geschichte

719 Jahre Burg, 249 Jahre Familie

Schloss Laibach blickt auf eine wechselhafte Geschichte zurück — von der Ritterburg hoch über dem Jagsttal bis zum heutigen Gutshof.

  1. 1307

    Erste urkundliche Erwähnung

    Die Burg Laibach wird erstmals erwähnt — im Besitz der Herren von Aschhausen, hoch über dem Jagsttal gelegen.

  2. 1422

    Lehen der Berlichingen

    Burg und Weiler Laibach gehen als limpurgisches Lehen an die Familie von Berlichingen über.

  3. 1471

    Zerstört als „Raubritternest“

    Pfalzgraf Friedrich erobert und zerstört die Burg — sie gilt fortan als Beispiel für den Unterschlupf „raubender Ritter“.

  4. 1615–
    1629

    Neubau im Renaissancestil

    Unter Erhard von Muggenthal entsteht die dreigeschossige Vierflügelanlage — mit Schlosskapelle und einer Kanzel von 1629.

  5. 1777

    Familie Eben von Racknitz

    Über Brandenburg kommt das Schloss in den Besitz der Freiherren von Racknitz — bis heute.

  6. um 1780

    Eine Inschrift im Stein

    Eine verwitterte Sandsteintafel an der Fassade trägt eine Inschrift mit den noch lesbaren Spuren „VIVAT“ und einer Jahreszahl aus den 1780er-Jahren — vermutlich aus den ersten Jahren der Familie Eben von Racknitz auf Schloss Laibach.

  7. 1987–
    1988

    Restaurierung

    Das Schloss wird umfassend restauriert; historische Fassadenmalereien werden später wiederhergestellt.

  8. 2023

    EDEKA Bauernschätze

    Die Putenhaltung wird auf ITW3 umgestellt — exklusiv für das Bauernschätze-Programm der EDEKA Nordbayern-Sachsen-Thüringen, mit geringerer Besatzdichte und 20 % zusätzlichem überdachtem Auslauf.

  9. Heute

    Dritte Generation

    Giso Eben von Racknitz führt den landwirtschaftlichen Betrieb — Putenhaltung und Biohof, gewachsen aus jahrhundertealten Wurzeln.

Verwitterte Sandstein-Inschriftentafel an der Fassade von Schloss Laibach, vermutlich aus den 1780er-Jahren
Spuren der Zeit: eine Inschriftentafel an der Fassade, vermutlich um 1780.

Wussten Sie schon?

Kleine Schätze aus Hof und Geschichte

Ein paar Notizen aus über 700 Jahren Schlossgeschichte, aus dem Stall und vom Feld.

№ 01

Raubritternest

1471 ließ Pfalzgraf Friedrich die Burg Laibach erobern — als Unterschlupf sogenannter „raubender Ritter“ war sie Ziel der Zerstörung.

№ 02

249 Jahre Familienbesitz

Seit 1777 gehört Schloss Laibach der Familie Eben von Racknitz — der Hof selbst wird seit Kriegsende in dritter Generation bewirtschaftet.

№ 03

Kanzel von 1629

Die Schlosskapelle mit ihrem flachen Kreuzgratgewölbe besitzt eine Kanzel aus dem Jahr 1629 — fast 400 Jahre alt.

№ 04

297 Meter Aussicht

Auf 297 m ü. NHN liegt das Schloss über dem Tal — mit weitem Blick ins Jagsttal.

№ 05

Rundum-Blick

Durch die seitliche Augenstellung sehen Puten nahezu rundum — direkt vor dem Schnabel allerdings nur wenig.

№ 06

Riesen im Schlosspark

Die Mammutbäume im Park zählen zu den größten Baumarten der Erde — in ihrer Heimat Kalifornien werden sie über 80 Meter hoch und mehrere tausend Jahre alt.

№ 07

10.000 Jahre Kürbis

Kürbisse gehören zu den ältesten Kulturpflanzen der Welt — domestiziert vor rund 10.000 Jahren in Mittelamerika, lange vor Mais und Bohnen.

№ 08

Vom Wehrturm zum Urlaubsort

Zwei ehemalige Wehrtürme der Schlossanlage sind heute Ferienwohnungen — direkt am Kocher-Jagst-Radweg.

№ 09

20 % überdachter Auslauf

Seit 2023 bieten wir unseren Puten zusätzlich zur Stallfläche 20 % überdachten Auslauf — Teil des Bauernschätze-Programms der EDEKA Nordbayern-Sachsen-Thüringen.

Ferienwohnung

Zu Gast im Turm

Mitten im Schlosspark, direkt am Kocher-Jagst-Radweg, laden zwei ehemalige Wehrtürme der Schlossanlage zum Verweilen ein — ein Zuhause auf Zeit mit jahrhundertealten Mauern, eigenem Garten und Blick ins Jagsttal.

Runder Wehrturm mit dichten roten und weißen Kletterrosen an der alten Sandsteinmauer, im Hintergrund hohe Bäume des Schlossparks
Kletterrosen an der Turmmauer.

Geschichte des Turms

Der runde Wehrturm ist Teil der historischen Wehranlage von Schloss Laibach. Seine genaue Bauzeit ist nicht dokumentiert — vermutlich entstand er, wie große Teile der heutigen Anlage, im Zuge der Renaissance-Vierflügelanlage von 1615 bis 1629, möglicherweise unter Einbeziehung älterer Mauerreste aus dem 15. Jahrhundert. Seine dicken Sandsteinmauern haben seither Wind, Wetter und mehr als 400 Jahre Schlossgeschichte überstanden.

Atmosphäre

Genau diese alten, dicken Mauern geben dem Turm seinen besonderen Klang: Schritte auf der Wendeltreppe, ein leises Gespräch in der Galerie — alles erhält einen sanften, warmen Nachhall, wie man ihn nur in jahrhundertealtem Gemäuer findet. Draußen ranken Kletterrosen die Mauer hinauf, hohe Mammutbäume und Pappeln rauschen im Wind, und meist ist es nur Vogelgesang, der die Stille unterbricht. Viele Gäste sagen: Hier kommt man an — und möchte am liebsten gar nicht mehr weg.

Ausblick

Aus den kleinen Turmfenstern und vom eigenen Gartenanteil reicht der Blick über den Schlosspark und die Streuobstwiesen hinunter ins Jagsttal. Auf 297 m Höhe liegt Schloss Laibach über dem Tal — morgens oft im Nebel, der sich langsam lichtet und den Blick auf die bewaldeten Hänge der Hohenloher Ebene freigibt.

Garten & Rosen

Zur Ferienwohnung gehört ein eigener Gartenanteil im Schlosspark — ein ruhiger Rückzugsort unter altem Baumbestand. An den jahrhundertealten Sandsteinmauern rund um den Turm ranken Kletterrosen empor, die im Sommer in voller Blüte stehen und dem Innenhof ihren Duft schenken. Wer hier morgens mit dem Kaffee draußen sitzt, hört meist nur Vogelgesang und das Rauschen der Mammutbäume.

Blick über grüne Felder und Wälder auf Schloss Laibach, das auf einer bewaldeten Anhöhe liegt
Schloss Laibach in der Hohenloher Landschaft.

Innenraum

  • Wohn- & Essbereich mit Galerie-Schlafplatz
  • Vollausgestattete Küche: Spülmaschine, Backofen, Kühlgefrierkombi
  • Eigener Gartenanteil im Schlosspark
  • Zwei Parkplätze direkt an der Treppe zum Turm
  • Handtücher, Bettwäsche, Fön, Duschgel & Haarshampoo inklusive

Ihre Vorteile

  • Wohnen mit Geschichte — im Wehrturm der Schlossanlage
  • Direkt am Kocher-Jagst-Radweg gelegen
  • Selbstversorgung dank Vollküche
  • Mitten im Hofleben — Puten, Felder, Streuobstwiesen
  • Weite Sicht ins Jagsttal von 297 m Höhe

Eindrücke

Preise

1 Person
60 €/Nacht
2 Personen
65 €/Nacht
Endreinigung
65 €
Min. Aufenthalt
2 Nächte

Aufgrund der baulichen Gegebenheiten sind die Türme für Kleinkinder nur eingeschränkt geeignet. Für Verfügbarkeit und Buchung erreichen Sie uns gerne telefonisch.

Kontakt

Schloss Laibach

Gutsverwaltung Laibach — Eben von Racknitz Biohof GbR. Haben Sie Fragen zu unseren Puten, dem Biohof oder zur Ferienwohnung im Turm? Rufen Sie an, schreiben Sie uns über das Formular — oder finden Sie uns direkt auf der Karte.

Adresse

Schloß Laibach 1
74677 Dörzbach
Hohenlohe, Deutschland

Telefon

+49 7937 633

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